Jessica und die Odenwaldbande
Leseprobe


Das Haus war ziemlich groß. Jessica zählte 4 Stockwerke und sie verglich es mit dem Mehrfamilienhaus, wo sie vor dem Einzug bei Krause gewohnt hatte und ab und zu noch dort übernachtete, da sie die Wohnung bekanntlich noch nicht aufgegeben hatte. Ihre Ein-Zimmer-Wohnung unter dem Dach gehörte zu denjenigen mit dem niedrigsten Mietzins, was gerade für Studenten noch erschwinglich war, doch dafür musste man immer vier Stockwerke zu Fuß rauf oder runter laufen, was mitunter sehr anstrengend war.

In Gedanken sah sie sich auch hier vier Stockwerke hoch steigen und war positiv überrascht, als Joana ihr sagte, nachdem sie den Hauseingang erreicht hatten: „Wir nehmen den Aufzug.“ Als sie noch auf dem Parkplatz gestanden hatten, da hatte Jessica angenommen, dass Lukas wohl auch eine sehr preiswerte Wohnung hier haben würden, aber nach und nach änderten sich ihre Vorstellungen, als sie erstens den Aufzug bemerkte und zweitens, als sie schließlich in der Wohnung angekommen waren.

Lukas hatte hier offenbar alles, was er brauchte und nicht nur die Möbel, auch die übrige Wohnungseinrichtung war ziemlich neu. Eigentlich bestand die Wohnung aus zwei Räumen, wobei der große Raum, der fast die ganze Fläche der Wohnung ausmachte, eine kleine Küchenzeile enthielt, die durch einen Tresen vom Rest des Raumes abgetrennt war. Der Rest dieses sehr geräumigen Raumes diente als Wohn-, Ess- und Arbeitszimmer, wobei letzteres aus einem Schreibtisch mit einer dicken Glasplatte, einem ledernen Bürosessel und einem Sideboard bestand, auf welchem ein Kombigerät zum Faxen, Scannen und Drucken stand.

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