Jessica und die Odenwaldbande
Leseprobe


Jessica interessierte sich hauptsächlich für die EDV, wobei auffiel, dass der moderne Computer, welcher unter dem Schreibtisch stand, mit einem überdimensional großen Monitor verbunden war. „Ich benutze ihn hauptsächlich als Server und zweiten Datenspeicher“, erklärte Lukas. „Meistens arbeite ich mit dem Notebook oder dem Tablet“, führte er dann weiter aus.

„Nicht schlecht“, resümierte Jessica, nachdem sie alles begutachtet hatte. Joana hatte es sich auf der weißen Ledercouch bequem gemacht und verfolgte von dort aus die Unterhaltung der beiden. „Und wie läuft das Portugal-Geschäft an?“, fragte ihn Jessica. Obwohl es Lukas hätte ahnen können, dass Jessica von Joana davon erfahren hatte, antwortete er erst nach einem kurzen Zögern mit einem kurzen ‚gut’.

„Das freut mich für Dich, denn Portugal würde mich schon einmal reizen, dorthin zu fahren“, sagte sie, während sie sich Lukas zuwandte. Dieser nickte. „An mir soll es nicht liegen“, sagte er. Jessica ging ein paar Schritte auf ihn zu. „Am 1. November ist hier Feiertag und mit dem Brückentag könnten wir doch einen Kurztrip wagen? Oder steht Dein Angebot nicht mehr?“, fragte sie ihn.

Joana saß immer noch auf der Couch und auch sie wartete gespannt auf seine Antwort. „Zu dritt?“, fragte er nach. „Naja, ohne Joana geht es wohl nicht. Und ohne Dich fehlt uns das Geld. Also zu dritt“, resümierte Jessica. Lukas nickte. „Gut, ich habe nichts einzuwenden“, sagte er. „Eine Deiner Ferienwohnungen dürfte doch frei sein“, meinte Jessica, aber Lukas antwortete erneut erst nach Verzögerung. „Das muss ich erst checken“, sagte er dann und schnappte sich sein Tablet, um dies feststellen zu können. Jessica beobachtete ihn dabei ganz genau und sie glaubte festgestellt zu haben, dass er von dieser Situation doch ziemlich überrascht gewesen war.

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