Jessica und die Odenwaldbande
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Im Gegensatz zu den beiden Frauen, die zwischenzeitlich nur noch mit BH und Slip begleitet vor ihm standen, war Lukas im Begriff, sich ganz auszuziehen. „Lass die Unterhose an, wir müssen reden“, stoppte ihn Jessica und sorgte dabei dafür, dass Lukas nun total verwirrt war und fragend vor ihnen stand. „Was soll das geben?“, fragte er Jessica. „Ich habe doch gesagt, wir müssen reden, ist das so schwer zu verstehen?“, antwortete sie ihm. „Und über was?“, fragte jetzt er wiederum nach. „Über Dich und Joana“, antwortete ihm Jessica.

„Du hast keine Ferienwohnungen in Portugal, die Du vermieten könntest. Du ziehst hier ein ganz mieses Betrugs-Ding durch, dass Dir bei jedem Opfer, welches Du findest, drei- oder vierstellige Geldbeträge einbringt, damit Du Dir diesen Luxus hier leisten kannst, Deine Angeber-Karre eingeschlossen“, sagte ihm Jessica auf den Kopf zu.

Lukas sagte nichts, sondern schüttelte nur leicht den Kopf. „Untersuche unsere Kleidung“, forderte ihn Jessica auf. „Wozu?“, fragte Lukas nach. „Damit Du sicher sein kannst, dass wir nicht verkabelt sind und deshalb jedes Wort, was wir reden, unter uns bleibt.“ Noch etwas verwirrt griff Lukas nach Jessicas Jeans, um die zu untersuchen, aber für Jessica war dies der erste Beweis dafür, dass sie richtig gelegen hatte. Als er damit fertig war, gab er sie wortlos Jessica zurück.

„Ich schlage Dir einen Deal vor: Wenn Du beweisen kannst, dass ich Blech rede, dann ziehe ich mich ganz aus und Du kannst mich haben“, eröffnete ihm Jessica. Lukas zögerte mit der Antwort. „Was macht Dich so sicher?“, fragte dieser dann nach einer kurzen Weile nach. „Du hast es bereits schon zugegeben, indem Du meine Jeans durchsucht hast“, sagte ihm Jessica.

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