Jessica und die Odenwaldbande
Leseprobe
Jessica, Natascha (Beck) und Joana (Tavares Silva) waren bis zum Abitur beste Freundinnen, ehe sich dann ihre Wege trennten, bis sie durch etliche Zufälle sich in der 1. Episode wieder fanden. Dass die Gaststätte „Ochsen“ immer wieder Mittelpunkt der Handlung wird, ist eigentlich Natascha zu verdanken, die nach einem beruflichen Ausstieg hier neu beginnen und den Ochsen zu „Nataschas Bistro“ machen will. Doch kurz, bevor es soweit kommt, bekommt die zierliche, kaum 160 cm große Frau, die fließend russisch spricht, die Chance, mit eigener Firma wieder in ihr altes Business zurück zu kehren.

Joana hingegen, die dunkelhaarige gutaussehende Südländerin mit Wurzeln aus Portugal, ist eher in der Gastronomie zuhause. Auch sie hatte ihr Studium (Lehramt) wieder abgebrochen, hatte zwischenzeitlich mit Tabledance ihr Geld verdient und war die Wirtin in einer Heidelberger Studentenkneipe gewesen, ehe sie kurzzeitig wieder zu studieren begonnen hatte. Wo ihr Weg hinführt, ist noch offen.

Luigi ist kein Italiener, sondern ein Bayer mit dem Namen Ludwig Maximilian Huber, den es in den Odenwald verschlagen hat, aber für den lockeren, immer freundlichen, aber grundehrlichen Typen mit den etwas längeren Haaren, welchen man sich gut als Funktionär der Grünen hätte vorstellen können, passte Luigi einfach besser.

Einer seiner Charakterzüge ist der, dass er immer da ist, wenn er gebraucht wird. Das begann damit, dass er Natascha dabei unterstützte, ihre Firma (wieder) zu gewinnen, aber auch bei den verschiedenen Ermittlungstätigkeiten, sei es von Jessica in der 2. Episode oder von Krause in der 3. Episode, war Luigi immer dabei und sorgte vor allem mit seinem technischen Sachverstand dafür, dass moderne Ermittlungshilfen eingesetzt werden konnten.

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